Bea, Bona, BlancaBajahn, Butcher, BaluBenjamin, Bruno, Bismarck

Hallo!
Mein Name ist Blanca und ich werde euch jetzt etwas von meiner Welpenzeit erzählen. Na gut, dass meiste weiß ich nur aus Erzählungen, aber da ich mit meiner Mama Laika bei meiner Familie geblieben bin, weiß ich sehr viele Geschichten zu erzählen.
Geboren bin ich als letzte von 9 Geschwistern am 20.07.2003. Bei 6 Rüden und 3 Hündinnen war bei uns ganz schön was los. Eigentlich sollte es mich ja gar nicht geben. Der Tierarzt und ein befreundeter Züchter hatten einstimmig beschlossen, dass Mama 5 Welpen zur Welt bringen soll. Klar, dass die ganz schön blöd geguckt haben, als ein Welpe nach dem anderen rauspurzelte. Meine Menschen waren total stolz auf Laika, weil die so gut alleine zurecht kam. Am Anfang haben wir in der Küche gelebt. Mit fast drei Wochen durften wir dann das erste Mal in den Garten. Ich kann mir inzwischen gar nicht mehr vorstellen, dass ich das Gras merkwürdig fand. Aber man wird ja so schnell erwachsen.
Am 18.03. wurden wir dann endgültig ins Gartenhaus umgesiedelt. Der Untergrund war noch vieeeel merkwürdiger. So komisches weiches Zeug. Streu haben meine Menschen das genannt. Das wäre gut zu reinigen. Als ob wir so viel Dreck gemacht hätten ;-) Mir hat am meisten Spaß das herumtollen mit meinen Geschwistern gemacht. Wir waren ja den ganzen Tag im Garten und hatten so richtig viel Zeit ihn zu verschönern und hundegerechter zu machen. Die Menschen fanden die vielen Löcher und Gräben allerdings nicht so gut. Und dabei haben wir uns soooooo viel Mühe gegeben. Was allerdings echt genervt hat, war das viele Entwurmen und Krallen schneiden. Stääääääääääändig! (Anmerkung der Menschen: Entwurmung: 4-mal innerhalb von 10 Wochen;  Krallen schneiden: ca. einmal pro Woche) Die anderen Hunde fanden das natürlich toll, weil dann immer deren Besitzer gekommen sind und ganz doll mit denen geknuddelt haben. Aber mein Frauchen war ja immer da. 
Spannend wurde es dann als wir das erste Mal auf den Markt gegangen sind. Na gut, wir wurden getragen, aber Spaß gemacht hat es trotzdem. Da gab es so viele neue Gerüche und Menschen und Dinge. Jeder der zukünftigen Käufer hatte seinen Welpen auf dem Arm und dann sind wir losmarschiert. Am 04.09. hat uns dann unser Papa Marlo besucht. Extra aus Gelsenkirchen. Das soll voll weit weg sein. Wir haben die ganze Zeit sein Gesäuge gesucht, aber Milch ist da nirgendwo rausgekommen. Na ja, aber freudlich war er die ganze Zeit zu uns, obwol 9 Welpen wohl wirklich nicht einfach sind.
Aber noch viel besser war der 13.09. Da sind wir nämlich mit unseren zukünftigen Hundehaltern in die Stadt gefahren. Frauchen konnte denen dann Tipps geben, wie sie damit umgehen, wenn ihr Welpe vor etwas Angst hat. Da war der Glasfahrstuhl doch die beste Gelegenheit. Inzwischen fahre ich gern damit.
Und am Westensee waren wir auch. Zusammen mit Mama, die eine absolute Wassernärrin ist, haben wir gebadet und sind im Wald herumgetollt. Im Schutz der Geschwister haben wir uns da ganz schön viel getraut.
Egal, was wir gemacht haben, immer haben wir ganz schön viel Aufsehen erregt: 9 Welpen, eine erwachsene Hündin und 10 oder mehr Menschen. Aber uns hat das abgehärtet. Ich liebe Menschen jeglicher Art. Vor allem Kinder, weil die schon als ich ganz klein war immer mit mir Blödsinn gemacht haben. Und Rollstühle, Gehhilfen, alte Menschen, Autos, Busse, Züge und noch viel mehr, weil ich daran nur gute Erinnerungen habe. Nur der Tierarzt hat mich mit so einer Impfspritze und einem Mikrochip gepiekst, aber was sein muss muss sein.
Na ja, das Fressen wartet und ich hab noch viel zu tun: zu schmusen, Gassi gehen und noch viel mehr, was ein Haushund halt zu tun hat.